• UMFORMTECHNIK: GESENKSCHMIEDEN
    Richter Formteile Abbildung eines Slides, welches Gesenkschmieden-Gussteile zeigt.
Bilderleiste mit diversen Gussteilen verschiedenster Materialien zur Darstellung des Gesenkschmieden Herstellungsverfahrens durch Richter Formteile.

DAS SCHMIEDEVERFAHREN FÜR KOMPLEXE BAUTEILE

Beim Gesenkschmieden können komplexe Formteile in hohen Stückzahlen dank der effizienten Umformtechnik geschmiedet werden. Die Schmiedestücke überzeugen dabei mit einem homogenen, dichten Gefüge, welches weder Poren noch anderweitige Hohlräume aufweist. Gesenkschmieden ist also das ideale Verfahren für Bauteile mit höchster Genauigkeit.

GUSS- UND SCHMIEDE­KONFIGURATOR: GESENKSCHMIEDEN

Sie haben Interesse an der Umformtechnik? Konfigurieren Sie Ihre Gesenkschmiedeteile mit unserem Guss- und Schmiedekonfigurator in wenigen einfachen Schritten.

ABLAUF DES FORMENDEN
FERTIGUNGS­VERFAHRENS

1. Vorumformung

Mit Hilfe von Walzen, Pressen oder eines Lufthammers wird der erhitzte Rohling bei Bedarf vorgeformt.

2. Schmiedeprozess

Im nächsten Schritt des Schmiedeverfahrens wird der Rohling in ein geschlossenes Gesenk gelegt. Ober- und Untergesenk enthalten die Kontur des gewünschten Schmiedestücks und pressen den Rohling mit mehreren Schlägen in die entsprechende Form.

3. Abgraten

Mit Hilfe von Abgratwerkzeugen erfolgt das Entfernen des überstehenden Grates auf einer weiteren Presse.

4. Vergütung der Gesenkschmiedeteile

Es folgt die abschließende Vergütung des Schmiedestücks in Öfen.

5. Entzundern

Die dabei entstandene Zunderschicht wird nun mechanisch von dem Schmiedestück entfernt.

6. Endkontrolle

Nach Abschluss des Schmiedeverfahrens werden alle Präzisionsformteile der Umformtechnik einer umfassenden Sichtkontrolle unterzogen. Der gesamte Umfang aller Kriterien und Maßnahmen der Qualitätskontrolle wird funktionsgerecht je nach Kundenanforderung abgestimmt.

ABLAUF DES WACHSAUS-
SCHMELZVERFAHRENS

1. Vorumformung

Mit Hilfe von Walzen, Pressen oder eines Lufthammers wird der erhitzte Rohling bei Bedarf vorgeformt.

2. Schmiedung

Nun wird der Rohling in ein geschlossenes Gesenk gelegt. Ober- und Untergesenk enthalten die Kontur des gewünschten Schmiedeteils und pressen den Rohling mit mehreren Schlägen in die entsprechende Form.

3. Abgraten

Mit Hilfe von Abgratwerkzeugen erfolgt das Entfernen des überstehenden Grates auf einer weiteren Presse.

4. Vergütung

Es folgt die abschließende Vergütung des Schmiedestücks in Öfen.

5. Entzundern

Die dabei entstandene Zunderschicht wird nun mechanisch von dem Schmiedestück entfernt.

6. Endkontrolle

Nach Abschluss des Verfahrens werden alle Formteile einer umfassenden Sichtkontrolle unterzogen. Der gesamte Umfang aller Kriterien und Maßnahmen der Qualitätskontrolle wird funktionsgerecht je nach Kundenanforderung abgestimmt.

Faktenblatt zur Gesenkschmieden Technik mit folgender Botschaft: "Zum Einsatz beim Gesenkschmieden eignen sich grundsätzlich alle nach Erwärmung knetbaren Metalle. Die meisten Gesenkschmiedestücke werden allerdings aus Stählen hergestellt."

WIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG DER UMFORMTECHNIK

Dem Gesenkschmieden kommt in der Verarbeitung von Metallen eine besondere Bedeutung zu. Die Umformtechnik eignet sich sowohl für die Herstellung kleiner Schmiedeprodukte wie Schrauben und Bolzen, als auch in der Produktion großer Gesenkschmiedeteile für Automobile und Flugzeuge. Damit reicht die Masse der mittels Schmiedeverfahren produzierten Formteile von wenigen Gramm bis weit über eine Tonne.

In Deutschland lassen sich von der gesamten Produktionsmenge an Schmiedeteilen etwa 2/3 der Schmiedetechnik mit Gesenk zuordnen. Die Hälfte der dabei entstehenden Schmiedeprodukte wird dabei an die Automobilindustrie geliefert.

URSPRUNG DES GESENKSCHMIEDENS

Das Schmiedeverfahren findet bereits seit 1.500 v. Chr. Anwendung. Damals wurde beim Gesenkschmieden der Rohling in das Gesenk gelegt und mit einem Hammer in Form geschlagen. Obwohl die Umformtechnik in den nachfolgenden Jahren fortlaufend weiterentwickelt wurde, gelang die Herstellung moderner Gesenkschmiedewerkzeuge erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts in England.

Dieser Fortschritt wurde dabei maßgeblich von der Entwicklung des Dampfhammers begünstigt, wodurch nun auch große Teile geschmiedet werden konnten. Mit dem Voranschreiten des 20. Jahrhunderts wurde auch die erreichbare Genauigkeit im Gesenkschmieden immer höher. Moderne Entwicklungen zielen ebenfalls auf einen höheren Automatisierungsgrad des Schmiedeverfahrens ab.

VORTEILE DER UMFORM­TECHNIK:

  • Ideal für komplexe Formen
  • Hohe Wiederholgenauigkeit
  • Langlebigkeit
  • Homogenes Gefüge
  • Abfallfreie Produktion
  • Kurze Bearbeitungszeit
  • Variable Gussteilgröße

PRÜF­MÖG­LICH­KEITEN:

  • Fluxen
  • Ultraschall
  • Zugfestigkeiten
  • Nach Kundenanforderung

OBER­FLÄCHEN­BE­HAND­LUNGEN

FAKTEN ZUM
SCHMIEDEVERFAHREN:

Standardgewicht:0,04 – 150 kg
Werkstoffe:Stahl-, Edelstahllegierungen sowie Aluminium
Produktion:Europa, Asien
Zertifiziert nach:DIN ISO 9001, 14001, TS 16949
Nachbearbeitung:Eigene CNC-Bearbeitungszentren
Wärmebehandlungen nach Kundenspezifikation
Zulassungen im ArmaturenbereichAD 2000 und TRD 100

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Mit unserem effizienten Produktionsprinzip und jahrelanger Branchenerfahrung sind wir Ihr idealer Partner für Gesenkschmieden.

REFERENZEN

GUSS- UND SCHMIEDE­KONFIGURATOR