Dampf-Autoklav

Ein Dampf-Autoklav ist ein zylindrischer Druckbehälter, der im Feinguss-Verfahren für die thermische Behandlung eingesetzt wird. Ähnlich wie ein Schnellkochtopf wird hiermit unter Druck das Wachs ausgeschmolzen.

Die Dampf-Autoklaven sind aus Stabilitätsgründen meistens zylinderförmig gebaut. An einer Seite befindet sich üblicherweise ein Deckel, der durch einen Schraub- oder Bajonettverschluss geschlossen werden kann.

Als Anzeigeinstrument verfügen sie zumindest über Thermometer und Manometer. Die Druckbeaufschlagung erfolgt durch Einleiten von gespanntem Dampf (d.h. unter Überdruck) oder Erzeugen von Dampf im Autoklaven selbst. Man unterscheidet daher folgende zwei Möglichkeiten:

  • Vakuumverfahren – Entfernung der Luft durch mehrmaliges Evakuieren (Leerpumpen) im Wechsel mit Dampfeinströmungen; sog. fraktioniertes Vorvakuum.
  • Strömungs- oder Gravitationsverfahren – die Luft wird durch Sattdampf verdrängt (Dampfkochtopf-Prinzip).
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